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GRÜNDERPREIS: Remscheider Teams mit Chancen auf Gesamtsieg

Eine "Handy-Solarstation" oder der "food-i-nator" - noch steht nicht fest, welche Idee aus Remscheid beim Wettbewerb zum Deutschen Gründerpreis die beste ist. Fest steht allerdings schon:  

Die virtuellen Unternehmen "Solar Area" und "Foodsteps", die sich beide aus Schülern des Lenneper Röntgen-Gymnasiums zusammensetzen, konnten sich mit ihrer Geschäftsidee gegen sieben andere Teams aus Remscheid durchsetzen und erreichten jeweils über 4000 von maximal 4400 zu erzielenden Punkten.
 
"Damit gehört ihr zu den besten zehn Teams aus NRW und seid nächste Woche bei der Landes-Siegerehrung in Düsseldorf dabei", verkündete gestern Jörg Koch to Krax von der Stadtsparkasse, die das Planspiel mitinitiiert. Setzen sie sich auch dort durch, haben sie sogar noch Chancen auf den bundesweiten Gesamtsieg.

Die Spielregeln sind seit mittlerweile 15 Jahren dieselben: Schüler-Teams aus ganz Deutschland gründen virtuelle Unternehmen. Als "Paten" fungieren Lehrer und Unternehmer, die die Schüler selbst auswählen. Ein Spielleiter stellt auf der Gründerpreis-Internetseite immer neue Aufgaben, die von einer Expertenjury bewertet werden.

Die Schüler müssen zum Beispiel eine Homepage erstellen, Wirtschaftspläne aufstellen oder Marketingstrategien entwerfen. "War wie immer eine gute Erfahrung", sagte Michael Moschek von "Foodsteps", der mit seinen Mitschülern David Matauschek, Julia Schütte und Manja Fiori schon zum dritten Mal beim Wettbewerb mitmacht. "Wir achten jedes Mal darauf, dass unsere Ideen im Alltag helfen können."
 
Diesmal hat sie der "food-i-nator" nach vorne gebracht - ein Gerät, das beim Einkaufen Lebensmittel scannen kann und übergewichtigen Nutzern sofort Ernährungstipps gibt. Genauso wertvoll für den Alltag ist die "Solarstation", die Erfindung des zweiten Sieger-Teams "Solar Area" (Yvonne Haselhoff, Sarah Hintz, Nadja Scholtyssek und Celina Mehlich). Dabei handelt es sich um eine Handy-Aufladestation, die für alle zugänglich an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden soll.
 
(Quelle: RGA-Online am 10.06.2011 von Gunnar Freudenberg )