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Durch Experimente lernen
Zuletzt aktualisiert (Freitag, 28 Januar 2011 19:38)
Remscheid (RP) Das Röntgen-Gymnasium weihte am Samstag die neu gestalteten Räume für naturwissenschaftliche Fächer ein. Die moderne Multimedia-Ausstattung beeindruckte die Gäste. Geld dafür floss aus dem Konjunkturpaket.
Lennep Lange musste die Schulgemeinde des Röntgen-Gymnasiums auf die Modernisierung der für die naturwissenschaftlichen Fächer genutzten Räume warten, doch hat sich die Geduld gelohnt. Stolz präsentierten Schulleitung und Kollegium ihren Gästen am Samstag die hochmodernen Unterrichtsräume, die mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II umgestaltet und neu eingerichtet wurden.
Rund 200 000 Euro sind in die Anschaffung zweckmäßigen Mobiliars und der Multimedia-Ausstattung geflossen. "Das, was wir hier jetzt haben, ist vorbildlich und richtungsweisend für den naturwissenschaftlichen Unterricht", erklärte Schulleiter Hans-Helmut Hammes. Im Untergeschoss des auf dem hinteren Teil des Schulgeländes gelegenen Gebäudes ist ein Naturwissenschaftstrakt entstanden, der Maßstäbe setzt. "Andere Schulen haben sich bereits bei uns über das Konzept informiert", berichtete Physik- und Chemielehrer Wolfgang Dick, der als Motor und Ideengeber das Projekt gemeinsam mit dem städtischen Gebäudemanagement vorangetrieben hatte.
An den Seiten können die Jugendlichen Experimente durchführen, das zugehörige Equipment ist übersichtlich und in Griffhöhe in Schränken angeordnet. "Unterricht sieht heute anders aus, als Sie das noch aus Ihrer Schulzeit kennen. Im Physikunterricht finden Sie keine Tafel und keine Kreide mehr", wandte sich Dick an die staunenden Besucher, die sich ausgiebig umschauten. Die moderne Einrichtung soll allen Jahrgangsstufen und auch allen Unterrichtsfächern zugute kommen. So lassen sich beispielsweise Geschichts- oder Erdkundeprojekte im neuen Übungsraum bestens präsentieren.
Den feierlichen Rahmen nutzten Schulleitung und das Deutsche Röntgen-Museum, um ihre bestehende gute Zusammenarbeit in einem Vertrag dauerhaft festzuschreiben. Hammes und Museumsdirektor Ulrich Hennig unterzeichneten das Abkommen, das im Rahmen einer Bildungspartnerschaft eine systematische, dauerhafte Kooperation vorsieht. Bei Themen- und Projekttagen sowie Vorträgen sollen die Schüler das Museum als außerschulischen Lernort kennen lernen. Dabei geht es um die Bereiche Radiologie, Medizintechnik, das Leben und die wissenschaftliche Arbeit Röntgens.
(Quelle: RP-Online am 24.01.2011 / VON STEFANIE BONA 24.01.2011)
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