Orchesterprobe am 23.09.19

In Vorbereitung auf das Philharmonische Konzert „Romantischer Tauchgang“ haben wir am 23.09.19 eine Probe der Bergischen Symphoniker besucht. Als wir das Gebäude, in der die Probe stattgefunden hat, erreichten, hörte man schon von draußen, wie sich die verschiedenen Instrumente eingespielt haben.

Zu Beginn im Proberaum war es sehr laut, durch das Einspielen und das letzte Durchgehen einzelner Sätze bzw. Takte. Sobald der Dirigent alle begrüßt hat und mit der Probe anfing, hörte es sich sehr schön an. Er ließ erstmal die ersten Geigen spielen, dann die Geigen und die Blasinstrumente und zum Schluss alle zusammen. Während das Orchester gespielt hat, unterbrach der Dirigent sie immer wieder, um ihnen Tipps zu geben, was sie verbessern können. Dann wurde der Takt oder Satz, so lange wiederholt, bis es fehlerfrei und flüssig funktionierte. Es war echt erstaunlich, dass er immer rausgehört hat, welche Instrumente sich noch wo verbessern können und wo es sich noch nicht optimal angehört hat. Ebenso, wie viele Wörter er erfand, um zu beschreiben, wie sich einzelne Takte anhören sollten.

Seine Tipps und Anregungen, wurden direkt erfolgreich umgesetzt. Man hat dann auch gehört, wie sich der Takt ins Positive gedreht hat. Es war interessant zusehen, wie viel Arbeit es wirklich ist, so ein Konzert auf die Beine zu stellen. Man braucht als Dirigent gute Nerven, auf alles zu achten, um das Stück einzigartig zu präsentieren. Für das Orchester ist es bestimmt auch anstrengend, auf den Dirigenten zu achten, sein Instrument zu spielen und noch seinen Einsatz raushören. Wenn man in der Mitte sitzt und von den Instrumenten um sich herum beschallt wird, wird es auch mal sehr laut, dass manche Ohrstöpsel tragen. Wir könnten das nicht und haben Respekt davor. Es war eine sehr schöne Erfahrung mal hinter die Kulissen zu gucken, wie halt so eine Probe abläuft und die ganze Arbeit, die noch dahinter steckt, zu sehen. Was aber noch aufgefallen ist, ist, dass auch nicht immer alles rund läuft. Es gibt immer mal paar Fehler oder Unstimmigkeiten. Als die Musiker eine Pause machten und wir auf den Bus gewartet haben, nutzten einige von uns die Zeit, um die Musiker nach Tipps zu ihren Instrumenten zu fragen. Wir haben einiges über die Harfe gelernt zum Beispiel was für Kosten auf einen zukommen, wenn man eine Harfe besitzt, wie das Instrument gespielt wird und vieles mehr. Zudem wurden manchen Tipps zu verschiedenen Spielarten der Geige erklärt.                              Insgesamt fanden wir den Vormittag sehr interessant, lehrreich und es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Leonie Heming, Nele Umnirski (EF)